Alle Artikel von Anja Fichtelmann

Hüftöffner & Vorbeugen

Geduld und Grenzen erkennen

Sonntag, 3.10.2021
16.00 bis 18.00 Uhr
Investition: 25,- Euro* oder 6er/12er-Karte + 13,- Euro*
Mindestteilnehmerzahl: 6


Worum geht es?

In diesem Special liegt der Fokus auf einer ruhigen Praxis aus Hüftöffnern und Vorbeugen, die sowohl im Stehen als auch im Sitzen geübt und länger gehalten werden. Wir üben präzise ausgerichtet und langsam. Alle Level sind willkommen.

Wie läuft das Special ab?

Bei den sogenannten Hüftöffnern wird das Gewebe und die Muskulatur um das Hüftgelenk herum gedehnt. Dadurch wird die Beweglichkeit erhöht und das Gelenk fühlt sich freier an. Du lernst, wie du deinen Oberschenkelkopf tief in die Hüftpfanne integrierst, um die Leisten weich zu halten und um mehr natürliche Kurve im unteren Rücken zu schaffen. > Erfahre hier mehr über das Hüftgelenk.
In den Vorbeugen wird die gesamte Rückseite des Körpers gestreckt und gedehnt. Um dich nach vorne zu beugen, benötigst du diese Beweglichkeit in den Hüften.

Was habe ich davon?

Das längere, aktive Halten wirkt sehr beruhigend auf dein Nervensystem und ist emotional erdend. Es ist der Gegenpart zu den meist anstrengenden Sonnengrüßen, Rückbeugen und Stehhaltungen. Das langsame Üben unterstützt dich darin, Situationen anzunehmen wie sie sind und dich dir selbst liebevoll zuzuwenden. Das geduldige Üben lässt uns unsere natürlichen körperlichen Grenzen erkennen und mehr annehmen. So lernen wir, dass das Gefühl „immer noch mehr“ machen und erreichen zu wollen, unserem Streben nach Geduld und Ruhe im Wege steht. Eine kurze Meditation und Savasana entlassen dich ruhig und ausgeglichen in den Abend.

Wer leitet das Special?

Der Kurs wird von mir, Anja Fichtelmann, unterrichtet. Ich bin Anusara-Inspired Lehrerin und die Inhaberin von Mattenzauber. Meine fast 10-jährige Erfahrung im Unterrichten unterstützt dich darin, in deine „eigene Praxis“ reinzukommen – damit du deine Fähigkeiten in deinem ganz eigenen Tempo entdeckst und weiterentwickeln kannst. Mein Unterrichtsstil zeichnet sich durch präzise, ruhige Ansagen sowie individuelle Beobachtung und Unterstützung aus. Ich lege großen Wert darauf, den Unterricht abwechslungsreich zu gestalten und dir eine Inspiration mit auf den Weg zu geben.

Warum bei Mattenzauber?

Hier hast du den Raum, dich zwei Stunden ganz vom Alltag zurückzuziehen und wieder Kraft für deinen Alltag zu schöpfen. In einer sehr persönlichen Atmosphäre, in der du wahrgenommen wirst und viel mehr bist als ein „Kursteilnehmer“.

Ich freue mich auf dich!

Restorative-Yoga

Sich einfach entspannen

Sonntag, 24.10.2021
16.00 bis 18.00 Uhr
Investition: 25,- Euro* oder 6er/12er-Karte + 13,- Euro*
Mindestteilnehmerzahl: 6


Worum geht es?

Restorative-Yoga ist ein ruhiger und langsamer Yogastil mit dem Ziel der Entspannung und Erholung. In diesem von B.K.S. Iyengar inspirierten zweistündigen Special wirst du deinen Körper und deine Gedanken stiller werden lassen.
Alle Level sind willkommen

Wie läuft das Special ab?

Wir üben passiv bzw. mit sehr geringer Muskelanspannung und verbleiben mehrere Minuten in einer Position. Hilfsmittel wie Bolster, Kissen und Blöcke unterstützen uns dabei die Körperanspannung loszulassen und uns in der Position vollkommen wohlzufühlen. Pranayama-Übungen helfen uns dabei ruhig zu werden, den Fokus nach innen zu lenken und den Geist auf  die abschließende Meditation vorzubereiten.

Was habe ich davon?

Durch die Unterstützung der Hilfsmittel kannst du dich vollkommen und mühelos in die Position hineinsinken lassen. Somit entspannt sich dein Nervensystem und du schaffst ganz bewusst einen Ausgleich zu dem sonst eher durch Aktivität geprägten Unterricht und Lebensstil allgemein. Darüber hinaus findest du Ruhe, innere Stille und Zufriedenheit. Dein Atem vertieft und entspannt sich und deine Aufmerksamkeit richtet sich allein auf dich. Du nimmst die Präsenz deiner Gedanken und Gefühle wahr

Wer leitet das Special?

Der Kurs wird von mir, Anja Fichtelmann, unterrichtet. Ich bin Anusara-Inspired Lehrerin und die Inhaberin von Mattenzauber. Meine über 10-jährige Erfahrung im Unterrichten unterstützt dich darin, in deine „eigene Praxis“ reinzukommen – damit du deine Fähigkeiten in deinem ganz eigenen Tempo entdeckst und weiterentwickeln kannst. Mein Unterrichtsstil zeichnet sich durch präzise, ruhige Ansagen sowie individuelle Beobachtung und Unterstützung aus. Ich lege großen Wert darauf, den Unterricht abwechslungsreich zu gestalten und dir eine Inspiration mit auf den Weg zu geben.

Warum bei Mattenzauber?

Hier hast du den Raum, dich zwei Stunden ganz vom Alltag zurückzuziehen und wieder Kraft für deinen Alltag zu schöpfen. In einer sehr persönlichen Atmosphäre, in der du wahrgenommen wirst und viel mehr bist als ein „Kursteilnehmer“.

Ich freue mich auf dich!

Thema des Monats Juli & August 2021: Quick-Sequenzen

Fehlt dir manchmal vielleicht die Zeit für eine 60-Minuten-Praxis oder du kannst dich auch mal nicht so richtig aufraffen auf die Matte zu gehen, obwohl du den Wunsch verspürst, dich zu bewegen? Für diese Fälle gibt es im Juli und August meine „Quick-Sequenzen” – maximal 15 Minuten lang. Probier mal aus, dieselbe Sequenz jeden Morgen zu üben. Vielleicht kannst du dann folgenden Effekt wahrnehmen: der Körper erinnert sich, der Geist kann still werden und du findest deinen Fokus und deine Mitte.

Ich wünsche dir einen guten Start in den Juli
Deine Anja


#1 In Schwung kommen

Die Praxis kannst du direkt nach dem Aufstehen üben. Dein Körper wird bewegt, gedehnt und auch gekräftigt. Danach bist du wach und startklar für den Tag.


#2 Positiv einstimmen für den Tag

Diese kurze Praxis lädt dazu ein, dich bewusst mit einer Affirmation für den Tag zu verbinden. Eine Affirmation ist eine positive Selbstbestätigung und wirkt nur, wenn du wirklich daran glaubst. Anstatt deine negativen, oft unbewussten Sätze im Geist ständig zu wiederholen (zum Beispiel „Das kann ich nicht”, „Ich bin zu dick”, „Wie soll ich das nur schaffen?”), probier doch mal aus, dir selbst etwas Positives zu sagen. Dein Unterbewusstsein glaubt nämlich genau das, was du dir da ständig selbst erzählst und zieht genau diese Energie in dein Leben.

Affirmationen

Lösungen kommen leicht zu mir
Ich treffe gerne kraftvolle Entscheidungen
Ich bin entspannt und genieße mein Leben
Ich vertraue und entspanne
Ich bin geduldig mit mir und mit anderen
Ich folge meinen Bedürfnissen
Ich fühle mich glücklich und gesund
Ich strahle von innen heraus
Ich erlaube mir ein Leben in Fülle und Gesundheit
Ich gehe mit Leichtigkeit meinen Weg
Ich habe alle Zeit, die ich brauche
Ich bin finaziell frei
Ich verdiene Geld mit dem, was mir Freude macht
Geld kommt leicht und kontinuierlich zu mir
Alles, was ich brauche, ist bereits in mir
Mein Leben darf leicht sein
Ich begrüße jeden Tag mit Lebensfreude
Ich bin ein Geschenk für die Welt
Ich lebe meine besonderen Fähigkeiten aus
Ich lasse los, was ich nicht ändern kann


#3 Den Fokus halten

Diese 10-Minuten Praxis fördert die Balance und schenkt dir mehr Fokus!


#4 Stretch für Beine und Hüften – 1

Die nächsten Videos sind speziell für die Dehnung der oft verkürzten Beinrückseiten und äußeren Hüften. Du kannst sie einzeln üben oder später auch einfach hintereinander. Ich finde, sie sind ideal wenn dir zu warm ist, du dich aber trotzdem mit deinem Körper verbinden und achtsam atmen möchtest. Indem du den Hüftbeuger entspannst, beruhigt sich dein Nervensystem. Du füllst dich auf mit geerdeter Energie und Ruhe.

Für Anfänger

Yoga von der Pike auf.

Der erste Schritt zur Veränderung ist getan: du bist auf dieser Seite gelandet und möchtest etwas in deinem Alltag ändern. Das ist großartig. Vielleicht fühlst du dich gestresst, möchtest zur Ruhe kommen, ausgeglichener sein oder einfach nur entspannen? Oder sind dein Rücken oder deine Schultern verspannt? Wünschst du dir mehr Bewegung, Kraft und Flexibilität für deinen Körper?

Eine regelmäßige Yogapraxis wird dich darin unterstützen, in all diesen Bereichen eine positive Veränderung herbeizuführen. Sie ist schwerpunktmäßig durch Asanas (Körperübungen), Pranayama (Atemübungen) und Meditation geprägt.

Yoga verändert alles.

Eine regelmäßige Asanapraxis zum Beispiel kräftigt deine Muskulatur, entspannt dein Nervensystem, macht deinen Körper geschmeidiger, steigert deine Ausdauer und „schmiert“ deine Gelenke. Atemübungen senken deinen Herzschlag und Blutdruck, stärken deine Konzentrationsfähigkeit, entspannen deinen Nervensystem, verbessern die Sauerstoffaufnahme und regen dein Immunsystem an. Meditation lässt dich mithilfe unterschiedlicher Techniken zur Ruhe kommen, unterstützt dich darin, Selbstliebe zu üben und dich so anzunehmen wie du bist. 

Das fühlt sich sooo gut an!

Nach 15 Jahren Yoga weiß ich: Ohne Praxis fühle ich mich oft „ganz klein“ und die Welt „ganz groß“.  Nach einer Yogastunde ist es genau anders herum: Ich bin so groß und die Welt ist so klein!

Vielleicht nimmst du Stress leichter, wirst mitfühlender und entwickelst mehr Dankbarbeit. Oder du erkennst, dass dein Glück weniger von äußeren Umständen abhängig ist und mehr von innen kommt. Oder du lernst, dich selbst mehr so anzunehmen wie du bist. Du wirst sehen: Yoga löst bei jedem etwas anderes aus. Die Hauptsache ist: es löst etwas aus! Mach dich auf den Weg, es ganz für dich herauszufinden. Willkommen auf dem Yogapfad!


Starte jetzt!

Drei Stunden „mal reinschnuppern”

Wir üben eher sanft und beleuchten die verschiedenen Aspekte, die eine Yogapraxis kennzeichnen. Du spürst dich körperlich und nimmst hoffentlich auch das erste glückliche und leichte Gefühl wahr, das sich nach einer Yogastunde einstellt.


Acht Wochen „wiederholen und vertiefen”

Der Klassiker, um einen profunden Einstieg in die Yogawelt zu bekommen. In diesem abgeschlossenen Kurs für Anfänger vertiefst du die wichtigsten Asanas und baust mehr Routine in der Abfolge und in deinem Atemfluss auf.

Masterclasses mit Barbra Noh

Strength & Grace Yoga

Samstag, 15.10.2022
Standing Strong: Standing Poses and Inversions
15.00 bis 17.30 Uhr

Sonntag, 16.10.2022
Shine Your Light: Backbends and Forward Bends
10.00 bis 12.30 Uhr

Investition:
Single Masterclass: 65,- €*
Double Masterclass: 119,- €*


Strength & Grace Yoga – Ein sicherer und nachhaltiger Zugang zu Yoga 

Strength & Grace Yoga ist ein integrativer Ansatz für eine therapeutisch nützliche und nachhaltige Yogapraxis. Es zeichnet sich durch ein prägnantes System von einfachen Ausrichtungsprinzipien aus, die den Rahmen bilden, mit dem Asanas und Bewegungen auf intelligente Weise entdeckt werden können. Meine höchste Priorität ist es, den Schülern zu helfen, einen sicheren und nachhaltigen Zugang zum Yoga zu erlernen. Inspiriert von den Qualitäten, die für mich auf meiner Yoga-Reise am wichtigsten waren, nenne ich meine Herangehensweise an die Praxis Strength & Grace Yoga. 

Elemente des Strength & Grace Yoga

  • Therapeutische Ausrichtung: Ein intelligenter, gesunder, nachhaltiger Ansatz zur Ausrichtung
  • Natürliche Kurven: Die Kurven des Körpers wiederentdecken und erhalten
  • Kernstabilität: Stärke und Stabilität für die Kernbereiche des Körpers
  • Pulsation: Elastische, rhythmische Pulsation für Geschmeidigkeit und Kraft
  • Pandikulation: Intuitive Bewegung zur Entwicklung von Propriozeption und Wahrnehmungsfähigkeit
  • Fließende Bewegung: Nahtlose, graziöse Übergänge
  • Stille: Stille, Bewusstsein, Hingabe

Strength & Grace Yoga Grundlagen 

Die Ausrichtungsprinzipien des Anusara-Yoga bilden die Grundlage meiner Arbeit. Diese Ausrichtungsprinzipien bieten einen intelligenten Rahmen für das Verständnis von Haltungsgewohnheiten und Biomechanik. 

Zu dieser wunderbaren Basis habe ich Elemente der Praxis hinzugefügt, die ich für wesentlich halte, um Stärke und nicht nur Flexibilität zu fördern. Die Forschung und Wissenschaft, die viele Bewegungsspezialisten in den letzten Jahren beeinflusst hat, bereichert das Strength & Grace Yoga mit der ganzheitlichen Perspektive, dass der Körper ein einziges, vereinigtes Fasziensystem ist, das gestrafft, hydratisiert und gestärkt werden muss, um eine elastische, geschmeidige Qualität zu erhalten.

Die Praxis ist so konzipiert, dass sie nährend wirkt und die Vitalität erhöht. Die Weisheit des Ayurveda bildet den Hintergrund für das Verständnis, wie die Praxis an die aktuellen Bedürfnisse des Einzelnen angepasst werden kann.

Strength & Grace Yoga ist daher kein statisches System. Um uns weiterzuentwickeln, müssen wir die Auswirkungen unserer Praxis beobachten und offen sein für die Anpassung und Ausrichtung – oder sogar für die Aufnahme neuer Ideen auf der Grundlage der aktuellen Forschung. Auf diese Weise kann die Praxis weiterhin als eine wirklich nährende Unterstützung für unsere Gesundheit und unser Leben dienen. 

Barbra Noh

Barbra Noh widmet sich schon ihr ganzes Leben dem Studium von Bewegungsformen. Sie ist eine international anerkannte Yogalehrerin, die es liebt, ihre Leidenschaft für Gesundheit, Heilung und persönliches Wachstum zu teilen. 

Mit fast 20 Jahren Erfahrung ist sie eine der führenden Ausbilderinnen für Yogalehrer. Ihre ausrichtungsfokussierten Teacher Trainings sind hoch geschätzt. Sie ist Mitbegründerin des ganzheitlichen Selbstheilungssystems ThaiVedic, das Yoga, Ayurveda und Bodywork vereint.

Barbra hat ihre Ausbildung im tänzerischen Bereich bereits als Kind in Australien begonnen und wurde im Alter von 18 Jahren professionelle Tänzerin. Yoga und Meditation haben ihr Leben verändert, ihr wurden dadurch Werkzeuge gegeben, mit ihrem Geist zu arbeiten, ihren Körper zu heilen und ihre Seele zu nähren. 

Sie lebt nun in München und bietet international Workshops an, leitet Retreats und präsentiert ihre Form des Yoga auf Konferenzen. 

Ihre Klassen sind körperlich herausfordernd, mental impulsgebend und emotional aufbauend. Ihre Wärme, ihr Humor und ihre Liebe für Yoga inspirieren Schüler, den nächsten Schritt zu gehen. Durch ihre genaue und strukturierte Art zu Unterrichten macht sie komplexes Material zugänglich und das Lernen zum Genuss. Ihre  verständliche und gleichzeitig tiefgreifende Herangehensweise an die Yoga Philosophie unterstützt dabei, eine Einstellung zu entwickeln, die die körperliche Praxis zu einem Werkzeug spiritueller Erweiterung macht. 

Barbra ist davon überzeugt, dass die transformativen Techniken und Lehren des Yoga uns in dem Streben, unsere Wertigkeit wahrzunehmen, unterstützen und uns ermutigen, unser volles Potenzial zu leben.

Ihr Buch “Yoga – Mit Kraft und Anmut leben” (Verlag Theseus) wurde 2015 veröffentlicht.

www.barbranohyoga.com

Teachers Special mit Barbra Noh

Intelligent Sequencing & Herz-Themen
Workshop für Yogalehrer

Freitag, 14.10.2022
10.00 bis 12.30 und 14.00 bis 17.00 Uhr

Samstag, 15.10.2022
10.00 bis 13.00 Uhr

Investition: 160,-*


Intelligent Sequencing

Sequencing ist die Kunst, Yogaklassen so zu gestalten, dass sie durch den gezielten Aufbau und die dezidierte Abfolge der Asanas, eine bestimmte Absicht erfüllen. Die Reihenfolge und Anordnung der Asanas sind dabei darauf ausgelegt, den Körper dort zu öffnen, wo er eng ist und dort zu kräftigen, wo er instabil ist. Die Sequenz dient gleichzeitig dazu, das Herz des Schülers zu erheben und die Seele zu befreien. Kurzum: du lernst, ausgeglichene, gut strukturierte Klassen zu gestalten, die den Körper des Schülers für spezifische Ziele und Asanas vorbereiten.

Barbra erarbeitet mit dir folgende Bereiche:

  • Therapeutisches Sequencing
  • Kreatives Sequencing (auch Übergänge)
  • Sequenzaufbau zu einer Peak Pose
  • Sequenz mit dem Fokus auf eine spezifische Handlung
  • Sequenzaufbau eines spirituellen Themas

Dieser Workshop ist für Yogalehrer und Yogalehrerinnen und für Schüler, die ihre persönliche Praxis vertiefen und auf das nächste Level heben möchten. 

Speaking to the Heart – Herzthemen im Unterricht

Herzthemen sind ein eleganter und inspirierender Weg, um die Tatsache zu ehren, dass wir viel mehr sind als unser Körper und das Yoga mehr bietet als Asanas. Wir sind spirituelle Wesen, die sich selbst durch eine physische Form ausdrücken. Wenn wir eine philosophische Idee als Basis für unsere Klasse einbringen, beginnen wir die physischen mit den spirituellen Aspekten des Yoga zu verbinden und yogische Konzepte in unser alltägliches Leben zu integrieren.

Yoga ist eine Tradition von Weltanschauungen und Philosophien, die versucht zu erklären, wie wir in das große Bild des Lebens mitsamt all seiner Mysterien passen. In diesem Workshop lernst du philosophische Konzepte in die Asanapraxis zu integrieren, sodass sich deine Schüler nach der Klasse nicht nur körperlich gut, sondern auch spirituell und emotional positiv ausgeglichen fühlen.

Das Wort „Herz” bezieht sich auf die wahre Essenz des Lebens, die in jedem von uns manifestiert ist. Über diese Essenz zu sprechen bedeutet zum Herzen deiner Schüler zu sprechen. Indem du lernst, Herzthemen zu integrieren,  kannst du deinen Unterricht zu mehr als nur einem physischen Workout erheben. 

Barbra erarbeitet mit dir folgende Bereiche:

  • wie du relevante und bedeutungsvolle Themen kreierst
  • wie du Themen und Konzepte effektiv und fesselnd präsentierst
  • wie du verschiedene Techniken anwendest, um die Philosophie in deine Asana-Klasse zu integrieren
  • wie du ein Thema mit der Asana verflechtest, sodass es „verkörpert” wird

Barbra Noh

Barbra Noh widmet sich schon ihr ganzes Leben dem Studium von Bewegungsformen. Sie ist eine international anerkannte Yogalehrerin, die es liebt, ihre Leidenschaft für Gesundheit, Heilung und persönliches Wachstum zu teilen. 

Mit fast 20 Jahren Erfahrung ist sie eine der führenden Ausbilderinnen für Yogalehrer. Ihre ausrichtungsfokussierten Teacher Trainings sind hoch geschätzt. Sie ist Mitbegründerin des ganzheitlichen Selbstheilungssystems ThaiVedic, das Yoga, Ayurveda und Bodywork vereint.

Barbra hat ihre Ausbildung im tänzerischen Bereich bereits als Kind in Australien begonnen und wurde im Alter von 18 Jahren professionelle Tänzerin. Yoga und Meditation haben ihr Leben verändert, ihr wurden dadurch Werkzeuge gegeben, mit ihrem Geist zu arbeiten, ihren Körper zu heilen und ihre Seele zu nähren. 

Sie lebt nun in München und bietet international Workshops an, leitet Retreats und präsentiert ihre Form des Yoga auf Konferenzen. 

Ihre Klassen sind körperlich herausfordernd, mental impulsgebend und emotional aufbauend. Ihre Wärme, ihr Humor und ihre Liebe für Yoga inspirieren Schüler, den nächsten Schritt zu gehen. Durch ihre genaue und strukturierte Art zu Unterrichten macht sie komplexes Material zugänglich und das Lernen zum Genuss. Ihre  verständliche und gleichzeitig tiefgreifende Herangehensweise an die Yoga Philosophie unterstützt dabei, eine Einstellung zu entwickeln, die die körperliche Praxis zu einem Werkzeug spiritueller Erweiterung macht. 

Barbra ist davon überzeugt, dass die transformativen Techniken und Lehren des Yoga uns in dem Streben, unsere Wertigkeit wahrzunehmen, unterstützen und uns ermutigen, unser volles Potenzial zu leben.

Ihr Buch “Yoga – Mit Kraft und Anmut leben” (Verlag Theseus) wurde 2015 veröffentlicht.

www.barbranohyoga.com

Thema des Monats Juni 2021: Drei besondere Herzqualitäten

Die letzten Monate waren für mich (wie wohl für viele von uns) anstrengend. Körperlich, emotional und geistig. Mich ständig neu auszurichten an dem täglichen Geschehen, nicht zu wissen, was die nächsten Schritte sind und die manchmal sehr deprimierte und frustrierte Grundstimmung führten dazu, dass ich mich oftmals verloren fühlte.

Doch jedesmal, wenn ich auf der Yogamatte war und ich mich mit mir selbst und meinem Atem verbunden habe, dann war sie wieder da: die Freude über das Leben, die Geduld mit mir selbst und die Hingabe an all das, was ich tue. Diese Herzqualitäten unterstützen mich sehr in dieser Zeit. Sie erinnern mich daran, dass es ausreicht, wenn ich einfach mein Bestes gebe. Wenn ich mich nicht (nur) auf das Ergebnis konzentriere, sondern mich entspanne und darauf vertraue, dass alles gut wird.

Im Juni bekommst du 3 Videos, die sich mit 3 Herzqualitäten beschäftigen.


Die Kraft der Freude

Wir alle haben Tage, an denen es uns nicht gutgeht, wir schlechte und negative Gedanken haben und glauben, es würde sich nie wieder etwas verändern. Meine persönliche Strategie, um mich etwas besser zu fühlen, besteht dann aus Rotwein, Chips und Netflix. Ich erlaube mir dann, diese Gefühle einfach zuzulassen und auszuhalten. Weil ich weiß, dass es diese höhere Kraft in uns gibt, die möchte, dass wir glücklich sind und das es uns gutgeht. Das Schöne ist: sobald wir uns zurücklehnen und dieses schlechte Gefühl aushalten, entspannen wir uns ein wenig und es entsteht ein Raum, in dem sich die Kraft der Freude wieder ausbreiten kann.


Die Kraft der Hingabe

Wenn wir etwas Neues erlernen möchten oder an einem längeren Projekt arbeiten, dann brauchen wir Hingabe. Sie ist gleichzusetzen mit Anstrengung, Eifer oder Leidenschaft. Diese Hingabe ist jedoch kein aktives und schnelles Drängen in eine Richtung, sondern eher ein Zuwenden, sich öffnen und Empfangen in den Lauf der Dinge.

Mich persönlich unterstützt der Gedanke, dass ich mich in meinem ganzen Tun nicht ablenken lasse und mein ganzes Herz hineingebe. Dabei aber innerlich weich bleibe und einfach schaue, was sich aus diesem Tun heraus entwickelt. Dieses „sich Zeit geben” nimmt den Druck raus und es können die schönen Dinge im Leben passieren.

In der Klasse diese Woche kannst du dir Zeit lassen und dich öffnen. Eine sehr ruhige Sequenz zum Loslassen. Ideal an diesen warmen Tagen.

Entspann dich, alles wird gut!
Deine Anja


Die Kraft der Geduld

In dieser Woche kannst du dich mit der Kraft der Geduld beschäftigen. Eine Tugend, die wir in den letzten Monaten wirklich brauchten. Denn wenn wir uns in Geduld üben, dann geraten wir nicht allzu schnell unter Druck, wenn es mal nicht so läuft, wie wir es uns vorstellen oder wünschen. Mit der Zeit können wir so das Vertrauen entwickeln, dass es am Ende gut wird und wir zufrieden sein können. Unsere innere Haltung wird gelassener und zuversichtlicher.

Unsere Praxis diese Woche besteht aus Vorbeugen und Hüftöffner. Beides Kategorien, in denen wir Geduld benötigen.

Ich wünsche dir eine schöne Praxis!
Deine Anja


Thema des Monats Mai 2021: Restorative-Yoga

Glaubst du, dass du dich tief entspannst, wenn du Netflix schaust, durch deinen Instagram-Feed scrollst oder durch Zeitschriften blätterst? Ich persönlich merke immer mehr, dass ich dann nur „oberflächlich” entspanne, da es einfach eine andere Tätigkeit ist als Arbeiten. Denn ich „tue” ja immer noch etwas – ich schaue, lese, scrolle, swipe, konzentriere mich. Mein Gehirn und insbesondere mein Nervensystem kommt dabei nicht zur Ruhe, da es ja erneut – nach mehreren Stunden Arbeit am Bildschirm – Reize von außen bekommt, die es verarbeiten muss.

Verstehe mich bitte nicht falsch – ich liebe es, mir einen schönen Film anzuschauen oder ein spannendes Buch zu lesen. Ja, das entspannt mich – jedoch auf einer anderen Ebene. Ich erfahre es eher als positive Ablenkung von meinen anderen Tätigkeiten, meinen Sorgen und wiederkehrenden Gedanken.

Eine wirklich tiefe, heilende und auf allen Ebenen des Körpers wirkende Entspannung, erfahre ich oft nur in der Yogapraxis. Und da speziell in der Meditation, bei Atemübungen, mit Restorative-Yoga oder in geführten Entspannungen wie zum Beispiel Yoga-Nidra. Hier erfahre ich mich selbst – körperlich, mental und emotional.

Die Entspannung, die wir mit diesen Techniken erleben, ist das wirksamste Mittel, um Stress abzubauen und um aktiv positiv auf unser Nervensystem einzuwirken.
Wenn du dich regelmäßig tief entspannst, dann sinken dein Blutdruck, deine Herzfrequenz und deine Stresshormone Cortisol und Adrenalin. Zudem wird dein Immunsystem gestärkt und deine Muskelspannung geht zurück. Du regenerierst, deine Stimmung verbessert sich und dein Energieniveau steigt. Das hast du alles schon erlebt – in deiner Yogapraxis und in Shavasana!

Im Mai möchte ich dich dazu einladen, dich „bewusst zu entspannen und innezuhalten” mit Restorative-Yoga. Nicht so sehr die körperliche Praxis in den Fokus zu stellen, sondern einfach mal auszuprobieren, wie es sich anfühlt, nur eine Asana zu üben – diese dann aber 15 bis 20 Minuten lang zu halten.

Ich wünsche dir viel Ruhe und stille Momente im Mai


Innehalten

Wir beginnen die Entspannung mit einer Basis-Entspannungshaltung mit erhöhten Unterschenkeln. Diese Haltung schafft dir Erleichterung bei müden und schweren Beinen und Schmerzen im unteren Rücken. Du kannst dich gerne vorher 10 Minuten sanft bewegen, strecken oder dehnen. Es kann aber auch einfach deine einzige Übung für den Tag sein. Ich empfehle dir, diese Haltung am Abend zu üben. Vielleicht vor dem Schlafengehen?


Pranayama – Verlängerte Ausatmung

Lege dich auf den Rücken – im Bett oder auf der Matte.
Stelle die Füße hüftgelenkbreit auf.
Lege eine Hand auf deinen Bauch.
Atme entspannt und spüre die Bewegung deiner Bauchdecke.
Beobachte für einige Zeit die Länge deiner Ein- und Ausatmung.
Zähle im Geiste die Länge der Ein- und Ausatmungen – bis sie gleich lang sind.
Dann beginne deine Ausatmung nach und nach um 1 bis 2 Sekunden zu verlängern, indem du die Luft verlangsamt ausströmen lässt und den Bauch entspannt lässt.
Fahre so weiter fort, bis deine Ausatmung maximal doppelt so lang ist wie deine Einatmung.
Dann atme 10 bis 20 Atemzüge doppelt so lang aus wie ein.

Beende die Übung mit 6 bis 8 natürlichen, entspannten Atemzügen.

Ich empfehle dir, diese Übung idealerweise ab dem späten Nachmittag zu praktizieren. Gleich morgens nach dem Aufwachen macht es der entspannende Effekt dir eher schwer, schwungvoll in den Tag zu starten.


Pause in Rückenlage

Diese Woche zeige ich dir eine Haltung auf dem Rücken im Liegen mit aufgestellten Beinen. Sie entspannt deinen Psoas (deinen Hüftbeuger), der deinen Unterkörper mit dem Oberkörper verbindet. Er ist dein Kampf- und Fluchtmuskel, der ganz eng mit deinem Nervensystem verbunden ist. Ist der Psoas verspannt, kann dies zu Rückenschmerzen führen. Außerdem bekommt bei Verspannungen dein Nervensystem die ganze Zeit die Botschaft vom Gehirn, dass „Gefahr” lauert (früher in Form des Tigers, heute eher in Form von 120 Mails, die du noch beantworten musst). Dein Nervensystem und dein Sympatikus sind die ganze Zeit „angeschaltet” – du hast keine Chance zur Ruhe zu kommen.

Wenn du deinen Psoas entspannst, aktiviert dein Nervensystem den Parasympathikus (deinen Ruhenerv). Dieser ist für Regeneration und Reparaturen im Körper veranworltich. Das Resultat: Du regenerierst auf einer tieferen Ebene.
Probier es gleich aus!

Meditation

Zudem bekommst du eine geführte Meditation, die dich mit deinem inneren und dem äußeren Raum verbindet. Diese Meditation kannst du zu jeder Tageszeit durchführen.

Viparita Karani

Bei Viparita Karani liegst du auf dem Rücken und legst deine Beine an der Wand ab. Die Haltung regt deinen Lymphfluss an, entspannt dein Nervensystem und beruhigt deinen Geist. Sie reguliert die Verdaunng, beruhigt das Nervensystem und fördert den Schlaf. Für mich ist das die ideale Übung, wenn ich sehr erschöpft bin und Stress abbauen möchte.

Du kannst sie in zwei Versionen üben:
1. mit je einer Decke unter dem Becken und einer unter dem Kopf und
2. mit einem Bolster/Kissen unter dem Becken. Dann ist das Becken erhöht und es entsteht eine sanfte Rückbeuge.  

Wenn du in der Haltung bist, gib dich dem Gefühl hin, von der Wand und dem Boden getragen und gehalten zu werden. Bleibe so lange in der Haltung, wie es sich für dich und deine Beine angenehm anfühlt. Die empfohlene Haltedauer liegt bei 5 bis 15 Minuten. Genieße diese Übung idealerweise am Abend. Praktiziere sie bitte nicht bei fortgeschrittener Schwangerschaft.

Unterstütze Fischhaltung

Bei Matsyanasana liegst du mit dem Rücken und ausgestreckten Beinen auf dem Bolster. Diese Haltung streckt die obere Brustwirbelsäule und entlastet die Halswirbelsäule. Sie nimmt dir die Last des Tages von den Schultern und schafft Weite in deinem Herzraum. Wenn du die Rückseite deiner Oberschenkel gut erdest, entspannt sich auch hier wieder dein Psoas (wie auch in der Übung der vorherigen Woche). Bei dieser Haltung sollten keine Rückenschmerzen auftreten. Wenn doch, lege dir eine gerollte Decke unter deine Knie.

Tiefe Entspannung

heute gibt es eine geführte Entspannung für dich, die dich systematisch von außen nach innen – in die tieferen Schichten deines Körpers – entspannt. Diese Schichten werden in der Yogaphilosophie „Koshas” genannt. Sie verhüllen unseren tiefsten Kern – den Ort der Stille, des Friedens und des Glücks.

Die 1. Schicht ist unser Physischer Körper (Annamaya-Kosha).
Er besteht aus den Knochen, der Haut, den Organen und Muskeln und ist der Körper, der nach außen hin sichtbar ist.

Die darunterliegende Schicht ist unser Energie-Körper (Pranamaya-Kosha).
Dieser besteht aus Prana und ist alles, was sich im Körper bewegt – zum Beispiel der Atem, das Blut oder der Stoffwechsel. Diese feine Schicht hält unseren physischen Körper am Leben und findet den stärksten Ausdruck in unserem Atem. Wenn Prana (Atem) den Körper verlässt, bleibt nur die tote Hülle übrig.

Die dritte Schicht ist unser Emotional-Körper (Manomaya-Kosha).
Das ist die Schicht, die aus unserem Denken und Fühlen besteht. Hier speichern wir unsere Gefühle, Erinnerungen, Vorstellungen und Wünsche. Alles, was wir gelernt und wahrgenommen haben.

Darunter liegt die vierte Schicht: unser Erkenntnis-Körper (Vijnanamaya-Kosha).
Diese Schicht formt sich aus unserem Intellekt, unseren Gedanken und Ideen und der höheren Weisheit (Intuition), die wir alle in uns tragen. Wenn wir unseren Körper und Geist entspannen, kann diese höhere Weisheit in uns aufsteigen.

Die fünfte Schicht ist unser Glückseligkeits-Körper (Anandamaya-Kosha).
Hier liegt unsere Intuition und unsere Freude. Hier befindet sich unser tiefster Kern –  unser Bewusstsein – das immer ist, war und immer sein wird.

Sind alle diese fünf Schichten gut entwickelt und genährt, ruhen wir in uns selbst, sind entspannt und gesund. Wir empfinden einen tiefen inneren Frieden.

Programm – Erste Hilfe

von vielen Schülern bekomme ich die Rückmeldung, dass sie sich durch die Arbeit am Schreibtisch im Home-Office verspannt, unbeweglich und wie „eingefroren” im Bewegungsapparat fühlen.

Dieses Programm steht daher ganz im Sinne der „Ersten Hilfe”. Du bekommst 4 Videos mit Übungen für den unteren Rücken, den Nacken, die Handgelenke und gegen eine innere Unruhe. Die Sequenzen sind kurz gehalten, so dass du sie in einer Arbeitspause oder nach deinem Arbeitstag üben kannst – am besten 2 bis 3 mal pro Woche.


Erste Hilfe – Unterer Rücken

Erste Hilfe – Nacken

Der Arbeitsalltag von vielen von uns besteht aus Schreibtischarbeit – verbunden mit stundenlangem Sitzen und auf den Bildschirm schauen. Bei der üblichen Sitzhaltung befindet sich der Kopf dabei oftmals etwas weiter vorn, anstatt mittig auf der Halswirbelsäule. Da der Schwerpunkt somit nicht ausbalanciert ist, arbeitet die Nackenmuskulatur umso mehr und verspannt sich beziehunsghweise verhärtet sich sogar.
Die Übungsreihe für diese Woche aktiviert die Nackenmuskulatur, bringt sie in Bewegung und kräftigt sie für mehr Lockerheit.

Erste Hilfe – Handgelenke

Obwohl unsere Hände filigran gebaut sind, verfügen sie über die Fähigkeit, ein hohes Gewicht zu tragen – gerade auch in der Yogapraxis. Ob zum Beispiel im Hund oder Handstand, in der Krähe oder im Seitstütz – in vielen Positionen stützen wir ein hohes Gewicht mit den 54 Knochen unserer beiden Hände. Wenn dabei das Fundament über die Fingerkuppen und Ballen nicht gut gesetzt ist, verschiebt sich das Gewicht in die Handgelenke und führt nach einiger Zeit zu Schmerzen. Mit der Sequenz dieser Woche kräftigst und dehnst du deine Hände, übst ein gutes Fundament zu setzen und aktivierst die Finger. So schaffst du eine stabile Basis für alle gestützten Haltungen.

Erste Hilfe – Bei innerer Unruhe

Diese Meditation hilft dir, dich in anstrengenden Phasen deines Lebens körperlich zu erden und mental zu stabilisieren.

Du förderst deine Entspannung noch mehr, indem du dich vor der Meditation noch für einige Minuten auf der Matte bewegst. Dafür gibt es das Video: „Den Körper für die Meditation aufwecken”.

Thema des Monats März 2021: Raus aus der Komfortzone

Während und nach meiner eigenen Yogapraxis bemerke ich, dass ich oft nur die Übungen mache, die mir wirklich leichtfallen und die sich körperlich gut anfühlen. So richtig glücklich bin ich aber oft nach einer Klasse, in der ich ein wenig aus meiner Komfortzone herausgeholt wurde. Sei es durch längeres Halten, Dehnungen für meine Oberschenkelvorderseiten (mag ich gar nicht) oder noch „schlimmer“: den Schulterstand. Dann erfahre ich mich selbst anders und neu – dadurch kann ich meine eigenen Begrenzungen im Körper – und vor allem in meinem Kopf – erweitern.

Der März steht daher ganz im Sinne von „raus aus der Komfortzone”. Du bekommst diesen Monat Videos mit Sequenzen, die dich ein wenig fordern: sowohl in deiner Vorstellungskraft als auch in der Asanapraxis.


Basis setzen

Das erste Video heute setzt bei der „Basis” an: dem Fundament. Nur wenn wir das sicher setzen können und dabei in die eigenen Fähigkeiten – zum Beispiel das wir nicht Umfallen – vertrauen, erfahren wir das Gefühl der Grenzenlosigkeit und Freude am Ausprobieren.

Dranbleiben

Dranbleiben, auch wenn es mal schwieriger wird auf unserem Weg – das ist oft die größte Herausforderung. Wir benötigen dann Durchhaltevermögen und einen langen Atem. Wenn wir uns dann aber durch diese anstrengende Zeit hindurchgearbeitet haben, erfahren wir das großartige Gefühl von Zufriedenheit und Glück.

Mit dieser Sequenz stärkst du diese Woche dein Durchhaltevermögen (sowohl körperlich als auch mental) und damit auch deine innere Kraft. Bleib dran!

Sei ein Grashüpfer

Wir alle sind Grashüpfer! Ja, du hast richtig gelesen. In uns allen steckt die Fähigkeit, weit nach oben zu springen, lebendig und in unserer Kraft zu sein. Dinge zu erschaffen und Neues zu denken. Von außen bekommen wir jedoch im Laufe unseres Lebens gesagt, das dies und jenes so nicht geht oder funktioniert und wir uns doch besser anders verhalten sollten. Wir eben nicht so hoch springen sollten – wir könnten uns ja weh tun. Somit bleiben wir mehr und mehr in unserer Komfortzone, wagen wenig Neues und vergessen immer mehr unsere Fähigkeit, scheinbar Unmögliches zu denken und auch zu tun. Diese Woche kannst du beherzt üben zu hüpfen, zu springen und ganz viel Neues zu wagen!

Inspiration für deine Komfortzone

Diese Woche bekommst du statt eines Video sechs Inspirationen für Veränderungen in deinem Alltag. Am besten, du fängst gleich morgen damit an. Die Bedingung ist: du musst es jeden Tag tun! Du weisst ja vielleicht noch: dieser Monat steht im Sinne von „raus aus der Komfortzone”.

1. Meditationspraxis
Gehe mit dir die Verabredung ein, jeden – wirklich jeden! – Tag für 15 Minuten in Stille zu sitzen. Am besten immer zur gleichen Zeit. Mache dir abends eine Notiz wie du den Tag empfunden hast oder am nächsten Morgen wie du geschlafen hast.

2. Smartphone weglegen
Leg dein Smartphone beim Frühstück, Mittag- und Abendessen weit weg! Beobachte, was es mit dir macht.

3. Yogapraxis
Übe jeden Morgen eine kurze Sequenz von 20 Minuten – dafür gibt es ausreichend Videos im Mattenzauber Mitgliederbereich. Mache dir nach der Praxis eine Notiz, wie es dir geht und mit welcher Energie du in den Tag startest.

4. Ausmisten
Räume jeden Tag für 30 Minuten (stelle dir einen Timer) einen Bereich in deiner Wohung auf und miste gleichzeitig aus. Mache ein Vorher-Nachher-Foto und sende es mir gerne – ich bin gespannt! Fotografiere alles, was du entsorgst.

5. Dankbarkeit
Schreibe jeden Abend drei Dinge auf, für die du dankbar bist. Welche Empfindungen kannst du mit der Zeit bei dir wahrnehmen?

6. Verzichte eine Woche lang auf Fernsehen, Netflix etc.
Nutze diese Zeit um zu lesen, zu kochen, die Woche zu planen, Yoga Nidra, Meditation, Yoga, ein Bad zu nehmen, zu kuscheln, ein neues Kuchenrezept auszuprobieren … Was gibt es sonst noch? Schreib mir gerne was du stattdessen so gemacht hast!

Oder gibt es einen Bereich, in dem du dir ganz speziell Veränderung(en) wünscht? Ich freue mich sehr auf deine Rückmeldung!